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Völker:

Gründer  Vorta  Jem'Hadar  Cardassianer

Die Gründer

          

Die Gründer, ein Volk von Formwandlern, leben zurückgezogen in der teichartigen „Großen Verbindung“ auf ihrem Heimatplaneten im Omarion-Nebel. Selten einmal nimmt ein Gründer eine humanoide Gestalt an; nach wie vor stehen sie allen „Solids“ mißtrauisch und argwöhnisch gegenüber. In ihrer natürlichen Form sind die Gründer mit einer geleeartigen Masse vergleichbar, die mühelos jede Gestalt annehmen kann. Dadurch gelang es den Gründern, die Föderation mehrfach zu infiltrieren, indem sie wichtige Personen heimlich ersetzten und so beinahe großen Schaden anrichteten. Die Gründer besitzen ihre eigene Form der Individualität. Sie haben keine Namen und sind nicht voneinander zu unterscheiden, wenn sie sich in der Großen Verbindung befinden. Sie sind sehr langlebig und bringen sogar Kinder zur Welt. Junge Gestaltwandler sind anfangs eine kleine Menge geleeartiger Masse, die mit der Zeit wächst. Gestaltwandler-Babies müssen ihre Fähigkeiten erst entdecken.

Die Vorta

          

Die Gründer versicherten sich der Hilfe der Vorta, eines im Gamma-Quadranten ansässigen Volkes, das sie in seiner Evolution künstlich vorantrieben, so daß aus den ursprünglich kleinen, affenartigen Ur-Vorta in kürzester Zeit ein hochtechnisiertes, hochentwickeltes Volk wurde. Die Vorta, deren Merkmale schwarzes Haar, violette Augen und lange, spitze, geriffelte Ohren sind, bilden das „mittlere Management“ innerhalb des Dominion. Sie befehligen die Jem´Hadar, versorgen sie mit dem Ketracel White, dienen als Schiffskommandanten, Diplomaten, Unterhändler und Wissenschaftler. Sie sind es, die das Dominion eigentlich am Laufen halten. Die Vorta pflanzen sich durch Klonen fort; stirbt ein Vorta-Klon, so wird sein Nachfolger aktiviert, ausgestattet mit dem Wissen und den Erinnerungen seines Vorgängers. Die Vorta sind immun gegen die meisten Gifte, haben ein ausgezeichnetes Gehör, dafür jedoch schwache Augen und einen kaum ausgeprägten Geschmackssinn. Zumindest eine Vorta besaß telekinetische Fähigkeiten. Dies schien aber eine Ausnahme gewesen zu sein. Vorta sollen Selbstmord begehen, wenn sie in Gefangenschaft geraten. Deswegen trägt jeder Vorta ein sogenanntes Beendigungsimplantat im Hirnstamm. Der Heimatplanet der Vorta ist Kurill Prime.

Die Jem´Hadar

          

Der einzige Daseinszweck der Jem´Hadar ist es, den Gründern zu dienen und das Dominion zu schützen. Jedoch verließen sich die Gründer nicht darauf, daß die Jem´Hadar ihnen aus freien Stücken dienen. Sie pflanzten ihnen die Loyalität genetisch ein und machten sie zudem abhängig von einem Enzym, das der Metabolismus der Jem´Hadar benötigt und das ihnen bewußt vorenthalten wird, das Ketracel White. Dieses Enzym muß den Jem´Hadar in regelmäßigen Abständen zugeführt werden, ansonsten leiden sie unter schweren Entzugserscheinungen, die zum Tod führen. Sie erhalten das White von den Vorta, die dadurch Macht über die Echsenkrieger ausüben. Die Jem´Hadar wurden einzig und allein für den Kampf geschaffen; sie besitzen die Fähigkeit, sich zu tarnen. Unter White-Entzug leidende Jem´Hadar verlieren jedoch diese Fähigkeit. Sie sind die gefürchteten Soldaten des Dominion, die sich nicht scheuen, in Raumschlachten Kamikaze-Manöver zu fliegen. Die Jem´Hadar verfügen über eine strikte Rangordnung, die vom „Ersten“ über den „Zweiten“ usw. geht. Neben den Gamma-Jem´Hadar gibt es die Alpha-Jem´Hadar, die eigens zum Einsatz im Alpha-Quadranten gezüchtet wurden.

Die Cardassianer

           

Die Cardassianer sind ein reptilienhaftes Volk aus dem Alpha-Quadranten, das als Eroberungsmacht gefürchtet ist. Einst waren sie ein friedliebendes Volk mit einer hochentwickelten, reichen Kultur. Da Cardassia jedoch ein rohstoffarmer Planet ist, kam es zu einer ökonomischen Krise; die Versorgung des gesamten Volkes mit Lebensmitteln konnte nicht mehr gesichert werden. Im Laufe der Zeit gewann das Militär auf Cardassia die Oberhand, und die Cardassianer begannen, gemäß dem Motto „Nimm dir, was du kriegen kannst, und frage nicht“, neue Territorien für sich zu erobern und ganze Völker auszubeuten und zu unterdrücken, um so an die dringend benötigten Rohstoffe zu kommen. Im Jahr 2309 besetzten die Cardassianer den Planeten Bajor, unterjochten die Bevölkerung und begannen, den Planeten ganz systematisch auszubeuten. Eine 60 Jahre dauernde Schreckensherrschaft begann. Während dieser Zeit bauten die Cardassianer die Raumstation Terok Nor, deren Oberbefehlshaber Gul Dukat war. Als Starfleet die Station übernahm, erhielt sie den Namen Deep Space Nine. Mit der Ankunft von Starfleet im Bajor-System zogen sich die Cardassianer von dem Planeten zurück. Zuvor verwüsteten sie Terok Nor und machten die Station so gut wie unbrauchbar. Familie und Familienleben stehen im Mittelpunkt der cardassianischen Gesellschaft, und oft leben mehrere Generationen zusammen unter einem Dach, wobei die Alten wegen ihrer Weisheit und Würde sehr geschätzt werden. Vollwaisen und Mischlinge haben allerdings keinen Status. Auch Bildung ist den Cardassianern wichtig. Sie sind für ihr fotografisches Gedächtnis und ihre Liebe zum Detail bekannt und sind allgemein sehr ordnungsliebend. Die Cardassianer sind ein territorial denkendes Volk, das seine Probleme am liebsten intern selbst regelt, anstatt etwas davon nach außen dringen zu lassen oder gar Außenweltler zu involvieren. Das Militär als stärkste Macht auf Cardassia hat sogar Einfluß auf die Regierung. Nicht minder stark und einflußreich ist der Obsidianische Orden, der gefürchtete Geheimdienst. In bezug auf den Orden ist der Begriff des „Überwachungsstaates“ naheliegend.


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Wurmloch

Weyoun und die Gründerin

Dukat und Damaro

DS-9 Crewfoto

Odo und Quark